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Vespel® Gehäuseringe steigern Pumpenleistung und -sicherheit

Die Herausforderung

Der Betreiber einer Pipeline im Südwesten der USA suchte nach einem Werkstoff für Pumpen-Gehäuseringe, mit dem sich die Leistung und Zuverlässigkeit des Systems steigern und die für Metalle typischen Probleme aufgrund von Verschleiß und Festfressen vermeiden ließen.

Bei den Pumpen handelte es sich um neunstufige, horizontal geteilte Einheiten von Sulzer Bingham. Das zu fördernde Medium war Flüssiggas (Natural Gas Liquids, NGL) bei Umgebungstemperatur.

Weniger Spiel. Die Reduzierung des Spiels zwischen dem Gehäusering und der harten Metalloberfläche des Laufrads ist eine bewährte Methode, um die Pumpenleistung zu erhöhen. Dies würde jedoch zu häufigeren Kontakten zwischen dem Gehäusering und dem Laufrad führen und damit die Gefahr eines Festfressen erhöhen.

Prozessstörungen. Gehäuseringe müssen auch durch Prozessstörungen verursachten Trockenlaufbedingungen standhalten.

Die Lösung

Vespel® CR-6100-Bauteile.

Der Betreiber hat in einer seiner Pumpen neun bisher aus Metall hergestellte Gehäuseringe sowie die Mittel-, Hals- und Drosselbuchsen durch Vespel® CR-6100 Teile ersetzt. Das Spiel zwischen den Gehäuseringen und dem Außendurchmesser des Laufrads betrug lediglich 0,010 Zoll (254 μm), etwa die Hälfte des von der API empfohlenen Spiels für Metallkomponenten in Pumpen dieser Art.

Hauptvorteile

  • Höhere Leistung. Der Betreiber verzeichnete eine um 3 % höhere Pumpleistung als in der Leistungskurve des Pumpenherstellers angegeben.
  • Trockenlauffestigkeit. Kurz nach Einbau der Vespel® CR-6100 Teile bewirkte ein Problem im Regelsystem, dass die Pumpe 38 Minuten lang bei geschlossenem Ein- und Auslassventil lief. Nach dem Abschalten und Abkühlen der Pumpe waren die Betreiber überrascht, dass der Rotor nach wie vor frei lief. Sie ersetzten die Gleitringdichtungen, prüften die Ausrichtung und nahmen die Pumpe dann wieder in Betrieb.
  • Höhere Sicherheit. Der Betreiber berichtete, dass die Vespel® CR-6100 Teile ihre Funktion auch während dieser Störung erfüllten und damit signifikant dazu beigetragen haben, eine Freisetzung von Gefahrstoffen zu vermeiden.
  • Langlebigkeit. Die Pumpe lief die folgenden sechs Monate bis zum Ende ihres geplanten Einsatzzeitraums weiter. Während dieser Zeit zeigten sich keine merklichen Änderungen bei den Vibrationen oder der Leistung der Pumpe. Am Ende des Zyklus wurde die Pumpe zerlegt, um den Rotor zu untersuchen. Die Vespel® CR-6100 Teile hatten den Vorfall ohne messbaren Verschleiß überstanden, und es kam zu keinerlei Beschädigungen des Pumpenrotors.
  • Vorteile konsequent genutzt. Aufgrund der erwiesenen Leistungssteigerung um 3 % und der Trockenlauffähigkeit in dieser konkreten Situation baute der Betreiber Vespel® CR-6100 Teile auch in die acht weiteren Pumpen der Pipeline ein.