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Greening im Griff

Greening im Griff

Greening im Griff

Das "Greening" ist Realität auf deutschen Äckern: Um die volle Direktzahlung zu bekommen, müssen Landwirte ökologische Vorgaben erfüllen. Dazu zählt eine gewisse Anbaudiversifizierung, der Erhalt von Dauergrünland und die Schaffung ökologischer Vorrangflächen. Zu den ökologischen Vorrangflächen zählt auch der Anbau von Zwischenfrüchten.

IN DER PRAXIS WERDEN HÄUFIG FOLGENDE ARTEN IN ZWISCHENFRUCHTMISCHUNGEN VERWENDET:

  • Kreuzblütler
    Gelbsenf, Leindotter, Ölrettich
  • Leguminosen
    Bitter-/Blaue Lupine, Weißklee, Winterwicken
  • Gräser
    Rauhafer, Welsches Weidelgras
  • Andere
    Buchweizen (Echter-/Tatarischer-), Öllein, Phacelia, Ramtillkraut

WARME WINTER BRINGEN NEUE PROBLEME

Allerdings sind Zwischenfrüchte in der ackerbaulichen Praxis aufgrund veränderter Klimabedingungen nicht unproblematisch: Warme Winter verlängern die Vegetationsperiode. Verbunden mit frühen Aussaatterminen entstehen so neue Unkrautprobleme, wenn Zwischenfrüchte zur Samenreife gelangen und sich auf dem Acker vermehren. Es mangelt zudem immer öfter an langen Frostperioden. Zwischenfrüchte frieren so nicht ausreichend ab und treiben erneut aus. Ölrettich ist dafür ein hochproblematisches Beispiel, weil er den Hauptkulturen Schaden zufügen kann.

PRÜFUNG ERFOLGREICH BESTANDEN

DuPont hat in Feldversuchen getestet, wie Landwirte die möglichen „schädlichen Nebenwirkungen“ des Zwischenfruchtanbaus kontrollieren können. Für Mais, Getreide und Zuckerrüben ergeben sich nämlich unterschiedliche Anforderungen an das Zwischenfrucht- Management.

Um die Wirksamkeit von unterschiedlichen Herbiziden zu testen, wurde ein sogenannter Streifenversuch durchgeführt: Verschiedene Zwischenfruchtarten wurden ausgesät und mit Herbiziden behandelt. Dabei zeigte sich deutlich, dass nicht jedes Produkt gleich gut wirkt, auch wenn wir es mit der gleichen Wirkstoffgruppe zu tun haben. Die Unterschiede in der Wirksamkeit der eingesetzten Pflanzenschutzmittel lassen sich gut aus der Luft erkennen und zeigen sich wie in einem Schachbrettmuster.

Zwischenfrucht-Management im Überblick

Ungemütliche Nachbarn für die Zuckerrübe: Ausfallraps und wieder austreibender Ölrettich

Anwendungsempfehlung gegen Ölrettich in Zuckerrüben

Die Ergebnisse – in der Tabelle links zusammengefasst – lassen sich wie folgt beschreiben:

DuPont™ Pointer® Plus oder Pointer® SX® sollte auch bei Phacelia und den winterharten Winterwicken das Mittel der Wahl sein. Gegen Öllein zeigt Pointer® Plus ebenfalls eine gute Wirkung. Doch auch andere Produkte wie Arigo™ und Principal® haben einen Trumpf und sind ideal, um Gräser wie das Welsche Weidelgras und den Rauhafer in Schach zu halten. Der Ölrettich lässt sich dagegen mit allen eingesetzten Mitteln gut unterdrücken.

Im Getreide bietet sich mit DuPont™ Pointer® Plus ein flexibel einsetzbares und hochwirksames Herbizid. Die meisten unerwünschten Zwischenfrüchte lassen sich so bekämpfen. Erwartungsgemäß besteht eine Lücke bei Gräsern, die durch die Wirkstoffe (Metsulfuron- Methyl, Tribenuron-Methyl und Florasulam) nicht kontrolliert werden.

Mit Arigo™ und Principal® stehen für den Mais zwei Herbizide zur Verfügung, die gegen ein- und zweikeimblättrige Zwischenfrüchte gezielt wirken. Als schwieriger zu kontrollieren, besonders in späteren Wuchsstadien, erweisen sich Weißklee und Öllein. In einer praxisrelevanten Tankmischung mit einem therbuthylazinhaltigen Bodenparter (z. B. Successor®10 T) und einer Zugabe von Bromoxynil (z. B. Bromoxynil 235), besonders bei weit entwickelten Unkräutern, sind diese Arten aber ebenfalls zu handhaben.

DEBUT® BIETET EINE LÖSUNG

Zuckerrübenanbauer setzen bereits seit den Zeiten vor dem "Greening" auf Zwischenfrüchte, um Nematoden zu bekämpfen. Ölrettich, Buchweizen und Phacelia bereiten der Königin der Feldfrüchte aber zunehmend Schwierigkeiten. Vor allem Ölrettich überstand in der zurückliegenden Saison den milden Winter und ist im Frühjahr erneut ausgetrieben. Ohne umgehende Kontrolle war er nur mit größter Mühe zu kontrollieren.

Wieder austreibender Ölrettich kann mit Debut® aus dem Hause DuPont erfolgreich zurückgedrängt werden. Anwender sollten unbedingt beachten: Debut® im Block einsetzen, also mindestens in zwei aufeinander folgende Behandlungen integrieren.

Buchweizen und Phacelia sollten, wenn sie neu auflaufen, ebenfalls konsequent bekämpft werden. Debut® in der Tankmischung mit Basisherbiziden ist dafür der richtige Weg.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung.