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Die Zeit drängt - Resistenzen auf dem Acker nehmen zu I

Die Zeit drängt - Resistenzen auf dem Acker nehmen zu!

Die Zeit drängt

Resistenzen auf dem Acker nehmen zu. Dagegen muss etwas getan werden, denn die Zeit drängt. Ein vielversprechendes Projekt ist das System QWERT®17.

Hand drauf: Das System QWERT®17 erkennt Resistenzen direkt auf dem Acker.

Vier Köpfe – ein Ziel: Alexander Zeller, Dr. Thomas Uhl, Dr. Erhard Pfündel, Dr. Frank Brändle (v. l. n. r.) verbessern das Resistenzmanagement in der Praxis.

Das Verfahren ermittelt Herbizidresistenz von Ackerfuchsschwanz und Windhalm bereits wenige Tage nach der praxisüblichen Anwendung des Pflanzenschutzmittels. Direkt auf dem Feld prüft ein mobiles Sensorsystem den Stressstatus der Pflanzen. Das bringt verglichen mit bisherigen Methoden einen großen zeitlichen Vorsprung sowie eine sichere Diagnose und somit klare wirtschaftliche Vorteile.

Anbieter ist das Stuttgarter Start-up Identxx mit sehr innovativen Angeboten für die Diagnose von Pflanzenkrankheiten und Herbizidresistenzen. Weitere Projektpartner sind die auf Mess- und Sensortechnologie spezialisierte Heinz Walz GmbH aus Effeltrich/Franken, ein Forschungsprojekt der Uni Hohenheim unter Leitung von Prof. Dr. Roland Gerhards und das Netzwerk der Pflanzenschutzexperten von DuPont Deutschland.

Über Möglichkeiten und Chancen von QWERT®17 diskutieren Dr. Thomas Uhl von DuPont, Alexander Zeller, Institut für Phytomedizin der Universität Hohenheim, Dr. Erhard Pfündel von der Firma Heinz Walz und Dr. Frank Brändle, Geschäftsführer Identxx.

FÜR DIE LANDWIRTE KÖNNTE ES ZU EINEM BEDROHLICHEN PROBLEM WERDEN: STIMMT ES, DASS RESISTENZEN AUF DEM ACKER ZUNEHMEN?

Thomas Uhl: Wir beobachten seit Jahren, dass die Landwirte mit resistenten Unkräutern und Ungräsern auf ihren Flächen zu kämpfen haben. Das Problem wird aus unserer Sicht von Jahr zu Jahr schlimmer. Am stärksten von Resistenzen betroffen sind die Ungräser Ackerfuchsschwanz und der Gemeine Windhalm.

WARUM NEHMEN RESISTENZEN IMMER STÄRKER ZU?

Uhl: Die Ursachen sind vielfältig. Eine zu enge Fruchtfolge, mit einem hohen Anteil von Winterungen, falscher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und etwa eine vernachlässigte klassische Bodenbearbeitung sind hier zu nennen.

Alexander Zeller: Viele Landwirte sahen sich möglicherweise zu diesen Maßnahmen gezwungen. Sie reagierten auf sinkende Marktpreise mit dem Anbau wirtschaftlich lukrativer Früchte und versuchten den Deckungsbeitrag zu steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei wurden grundlegende pflanzenbauliche Maßnahmen häufig vernachlässigt.

Frank Brändle: Wir dürfen in Deutschland keine „britischen Verhältnisse“ bekommen. Dort wurden Flächen aus der regulären Produktion genommen und liefern fast keine Erträge mehr, weil man den Resistenzen nicht mehr Herr wird.

WAS KÖNNEN LANDWIRTE UND ANDERE AKTEURE DAGEGEN TUN?

Uhl: DuPont widmet sich einem ganzheitlichen Ansatz in der Unkrautbekämpfung. Das Programm „resistenzmanager.de“ beschäftigt sich ausführlich mit Resistenzen. Wir klären auf, unser Außendienst betreut die Landwirte vor Ort und gibt hilfreiche Tipps, die Probleme in den Griff zu bekommen.

Brändle: Fakt ist, der Baukasten an möglichen chemischen Maßnahmen nimmt stetig ab. Das Problem der Resistenzen wächst aber leider. Daher muss man einfach andere Wege beschreiten, etwas zu tun.

Uhl: DuPont möchte das Resistenzmanagement effizienter machen. Unsere Ziele sind langfristig sichere Erträge und damit zufriedene Kunden.

DUPONT WILL DOCH IN ERSTER LINIE SEINE PFLANZENSCHUTZMITTEL VERKAUFEN…

Uhl: Das ist zu kurz gefasst. Wir beschränken unser Tun nicht darauf. DuPont will in der Diskussion um Resistenzmanagement vorangehen. Als Unternehmen haben wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Darum engagieren wir uns in der Entwicklung des Frühwarnsystems QWERT®17.

Pfündel: QWERT®17 kann Resistenzen auf dem Acker bereits wenige Tage nach dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln messen. Das ist sensationell.

 

Hier kommen Sie zum zweiten Teil des Artikels "Die Zeit drängt - Resistenzen auf dem Acker nehmen zu II"  

 

®17 Warenzeichen Identxx GmbH 

 

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung.