Windkraftwerkssparte von ELAN verwendet seit 2010 Schutzkleidung aus DuPont Tyvek®

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Die Windkraftwerkssparte (http://www.elan-composites.com/) des slowenischen ELAN-Konzerns produziert am Standort Begunje na Gorenjskem Großbauteile aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen für Windkraftanlagen. Um die Mitarbeiter vor dem Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Sprühnebeln, Stäuben und Fasern zu schützen, verwendet das Unternehmen seit 2010 Tyvek® 600 Plus und Tyvek® 500 Xpert Schutzanzüge sowie Tyvek® 500 Zubehör von DuPont Personal Protection, Luxemburg (http://ipp.dupont.com). Sie besitzen nicht nur eine hohe Schutzwirkung, sondern bieten auch einen hohen Tragekomfort – ein ausschlaggebendes Kriterium für die für die Auswahl der Schutzkleidung Verantwortlichen bei ELAN.

 

Bei der Herstellung der Verbundbauteile werden zunächst Glasfasermatten in ein entsprechendes Werkzeug eingebracht und anschließend mit Polyesterharz imprägniert, bevor die Konstruktion ausgehärtet wird. Beim Handlaminatverfahren, das bei ELAN für die aus 70 bis 90 Lagen Glasfasergewebe bestehenden Blattwurzeln zum Einsatz kommt, erfolgt das Auftragen des Harzes manuell mit Hilfe einer Bürste oder Rolle. Für andere Komponenten, z. B. Maschinenhäuser, verwendet das Unternehmen das umweltfreundlichere und automatisierte Vakuum-Infusionsverfahren.

Beim Umgang mit Glasfasergelegen, beim Imprägnieren sowie bei anschließenden Nacharbeiten können die Mitarbeiter mit verschiedenen Gefahrstoffen, z. B. Spraydämpfen, Harzen und Glasfaserstäuben in Kontakt kommen, die zu Hautreizungen, allergischen Reaktionen und anderen gesundheitlichen Problemen führen können. Daher führt ELAN regelmäßig Gefährdungs- und Risikobeurteilungen sowie Messungen der Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz durch und hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Risiko für die Mitarbeiter zu minimieren. „Arbeitssicherheit ist unsere oberste Priorität“, so Igor Zupan, Leiter F&E im Bereich Windkraft bei ELAN.

Ein Teil dieser Gesamtlösung ist der Einsatz geeigneter Schutzkleidung. So hat sich das Unternehmen 2010 nach umfassenden Recherchen, Gesprächen und Tests für die beiden Schutzanzüge Tyvek® 600 Plus und Tyvek® 500 Xpert von DuPont Personal Protection entschieden. Zupan weiter: „DuPont ist ein weltweit bekannter und zuverlässiger Hersteller von Schutzkleidung. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war die umfangreiche technische Beratung, die Trainings sowie Tipps zum An- und Ausziehen, die uns zur Verfügung gestellt wurden. Zudem sind unsere Mitarbeiter, die fast die gesamte Schicht über Schutzanzüge tragen, mit diesen Lösungen sehr zufrieden. Und das ist für uns sehr wichtig.“

Auf Grund der positiven Resonanz der Mitarbeiter zu Material, Schutzwirkung und Tragekomfort entschied sich ELAN ein Jahr später für die zusätzliche Anschaffung von Tyvek® 500 Armstulpen, Tyvek® 500 Überschuhen sowie Tyvek® 500 Hosen.

Über ELAN Composite Solutions

Die Produktion der Windkraftsparte von ELAN, ELAN Composite Solutions, befindet sich im slowenischen Begunje na Gorenjskem am Rande der Julischen Alpen und erstreckt sich über 10.000 m2. Jede Woche verlassen zwei bis drei Maschinenhäuser mit einem Durchmesser von 6 m und einem Gewicht von ca. 9 t das Werksgelände. Für den Transport der einzelnen Komponenten eines Gehäuses sind vier Lkw erforderlich. Rund zehnmal pro Jahr muss die Autobahn teilweise gesperrt werden, um die Lkw mit den zwischen 50 und 100 m langen Wickelkernen zu beladen. ELAN fertigt mehr als 10.000 Blattwurzeln im Jahr, die dann zu den Rotor-Produktionsstätten in Dänemark, England, China, Marokko und anderswo in der Welt transportiert werden.

Über ELAN

Bekannt wurde das slowenische Unternehmen ELAN vor allem mit seiner Ski-Produktion. Dank Ingemar Stenmark, einem der erfolgreichsten Skirennläufer aller Zeiten und immer noch alleiniger Rekordhalter bei Weltcupsiegen (alle auf ELAN-Skiern erzielt) sowie der Einführung der Carving-Skier gilt das Unternehmen als einer der besten Skihersteller der Welt. 2012 und 2015 erhielt ELAN den Plus X Award in der Kategorie ‚innovativste Sportmarke‘. Aufgrund des Erfolgs hat das Unternehmen sein Geschäft kontinuierlich ausgebaut und ist heute eine weltweiter Hersteller technischer Sportgeräte und Segelyachten mit einem Umsatz von 85 Millionen Euro und mehr als 800 Mitarbeitern. Zudem gilt es als einer der größten und leistungsfähigsten Produzenten technisch fortschrittlicher Verbundkomponenten für Windkraftanlagen und ist ein wichtiger Lieferant und Entwicklungspartner der Siemens Gamesa Offshore Wind Power Division.