Britischer Baustahlproduzent setzt seit 20 Jahren auf Tyvek® Schutzanzüge von DuPont

Luxemburg, im März 2018. Severfield plc ist einer der größten Baustahlproduzenten in Großbritannien. Pro Woche fertigt das Unternehmen am Standort Dalton in North Yorkshire bis zu 1.000 Tonnen Stahl für Projekte im gesamten Königreich. Zu den zahlreichen beeindruckenden Bauwerken, die auf Stahl von Severfield basieren, gehören der Wolkenkratzer The Shard (London), das Messegelände The ExCel (London) sowie der Tennis Centre Court in Wimbledon. Zum Lackieren der Stahlteile benötigen die Mitarbeiter einen Schutzanzug, der nicht nur ein geringes Gewicht besitzt, sondern auch ein komfortables Arbeiten während der 10-Stunden-Schichten ermöglicht. Daher wandten sich die Verantwortlichen an DuPont Protection Solutions.

Die Herstellung der Stahlbauelemente

Neben Lostock in Manchester besitzt Severfield in Großbritannien noch einen zweiten Produktionsstandort in Dalton, einem ehemaligen Stützpunkt der Royal Air Force. Das Werk erstreckt sich über 55 Hektar und umfasst zehn hochmoderne Stahlproduktionslinien sowie entsprechende Anlagen zum Schweißen und Schneiden. Vor dem endgültigen Transport zu den Baustellen werden die Stahlelemente an ihrer letzten Station im Werk, den Lackier- und Beschichtungsanlagen, abschließend behandelt.

Die Produktion der Bauelemente beginnt mit unbehandelten Stahlprofilen, die bis zu 24 Tonnen wiegen. Sie werden in den riesigen Werkshallen geschnitten, gestrahlt, beschichtet und schließlich lackiert. Die Lackierstraße ist die letzte Station des Herstellungsprozesses, bevor die fertigen Stahlelemente zu den Baustellen transportiert werden. Der Zeitplan ist eng, denn die Profile müssen häufig innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit sein. Dies erfordert lange Schichten, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Bei Severfield dauert die Tagesschicht von 7 Uhr bis 17:30 Uhr. Nach anderthalb Stunden Pause beginnt um 19 Uhr die Nachtschicht, die bis 7 Uhr morgens geht.

Die unbehandelten Stahlprofile werden zunächst mit einem Primer auf Zinkbasis behandelt, der sie während der Lagerung im Freien vor Korrosion schützt, bevor sie zum Aufbringen der Brandschutzbeschichtung abgerufen werden. Außerdem sorgt der Primer für die Haftung weiteren Beschichtungen.

Im nächsten Schritt wird die Brandschutzbeschichtung (Intumeszenz-Beschichtung) auf das Produkt aufgetragen. Da dieser Prozess für die Sicherheit des Gebäudes von entscheidender Bedeutung sein kann, erfordert dieser Arbeitsschritt höchste Sorgfalt und Genauigkeit. Im Brandfall sorgt diese Beschichtung für zusätzliche 120 Minuten, bevor die Stahlstruktur des Gebäudes beginnt, sich zu verwinden. Sie ermöglicht das für die Evakuierung der Menschen im Inneren und das Anrücken der Feuerwehr kritische Zeitfenster.

Nach der Brandschutzbehandlung erhält der Stahl eine weitere Beschichtung, z. B. als Wetterschutz, wenn die Stahlkonstruktion der Witterung ausgesetzt ist, oder einen Farbanstrich, wenn der Architekt eine bestimmte Farbgebung vorgesehen hat. Zuletzt erhält das Stahlprofil noch eine schützende Versiegelung.

Herausforderungen für Gesundheit und Sicherheit

Beim Lackieren und Spritzlackieren sind die Mitarbeiter zahlreichen Gefahren für Gesundheit und Sicherheit ausgesetzt, z. B. durch möglicherweise gefährliche Lackbestandteile. Kommen diese mit der Haut in Berührung, können Hautreizungen bis hin zu beruflich bedingter Dermatitis die Folge sein.

Zudem absolvieren die Mitarbeiter lange, körperlich anstrengende Schichten, bei denen jedes Detail wichtig sein kann. Die Stahlprofile sind ständig in Bewegung, und die Mitarbeiter müssen beim Lackieren und Beschichten sehr sorgfältig vorgehen, um sicherzustellen, dass das Produkt effizient aufgetragen wird. Die Arbeit an den bis zu 24 Meter langen Stahlprofilen, die oft mehrere Beschichtungen erhalten, erfordert viel Konzentration, um die Anforderungen des Kunden zu erfüllen.

In der Vergangenheit hatten sich die Mitarbeiter darüber beschwert, dass die verwendeten Schutzanzüge sie bei ihrer Arbeit behindern und einschränken. Dazu Graham Hall, für die Lackierer und Spritzlackierer zuständiger Teamleiter: „Wir haben bereits verschiedene Schutzanzüge eingesetzt, aber einige waren einfach zu schwer oder unsere Mitarbeiter haben darin zu stark geschwitzt.“

Einkaufsleiter Shaun Watson, zuständig für die Beschaffung von PSA am Standort Dalton, wandte sich auf der Suche nach Schutzanzügen für die Mitarbeiter in den Lackierstraßen an DuPont. Neben hoher Schutzwirkung und Haltbarkeit sollten die Anzüge auch einen hohen Tragekomfort und eine gute ergonomische Passform besitzen.

Langfristige Lösungen

Nach einer von der Abteilung Spritzlackieren durchgeführten Gefährdungsbeurteilung entschieden sich die Verantwortlichen für den Chemikalienschutzanzug Tyvek® Classic Xpert von DuPont. Er basiert auf dem bewährten Tyvek® Material, besitzt ein geringes Gewicht, ist robust und bietet einen hohen Tragekomfort. Besondere Designmerkmale sind die Gummizüge an den Armabschlüssen sowie an der Kapuze, die sich eng an die Handgelenke sowie das Gesicht anschmiegen und so verhindern, dass die Haut des Mitarbeiters mit schädlichen Lackbestandteilen in Berührung kommt. Zudem besitzt der Schutzanzug einen großen Schieber am vorne befindlichen Reißverschluss, der sich auch mit Handschuhen gut greifen und schließen lässt. Ein wichtiger Punkt für Hall und sein Team war auch das anschmiegsame und weiche Material des Tyvek® Classic Xpert, das eine ungehinderte Bewegung der Mitarbeiter bei ihrer Tätigkeit entlang der Lackierstraßen ermöglicht.

Nach der Gefährdungsbeurteilung testeten die Lackierer den Tyvek® Classic Xpert im praktischen Einsatz – und sind dabei geblieben.

„Wir setzen nun schon seit 20 Jahren Tyvek® Schutzanzüge ein“, so Watson weiter. „Der Tyvek® Classic Xpert ist bequem, man schwitzt nicht so sehr, und er ist reißfest. Die Rückmeldungen unserer Lackierer war überaus positiv, und sie würden nie wieder etwas anderes tragen.“

Ein Mitarbeiter bestätigt: „Ich habe in vier oder fünf verschiedenen Lackierereien gearbeitet, und Tyvek® Schutzanzüge von DuPont waren immer die besten.“

Die Zusammenarbeit zwischen Severfield und DuPont dauert an und unterstützt proaktiv die positive Einstellung des Stahlunternehmens zu Gesundheit und Sicherheit, die von der Vorstandsebene bis zu den 400 Mitarbeitern geht. Ihr Engagement ist klar: Severfield ist nach OHSAS 18001 und ISO 14001 zertifiziert und wurde zudem vom British Safety Council und der Royal Society for the Prevention of Accidents (RoSPA) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet. Für Shaun Watson ist eine enge Partnerschaft mit DuPont unerlässlich, um diese hohen Sicherheitsstandards aufrechtzuerhalten: „Wir fragen DuPont auch weiterhin nach Empfehlungen für Schutzkleidung, bevor wir mit einem neuen Lackprodukt oder einer neuen Chemikalie arbeiten. Zudem schulen sie unsere Mitarbeiter im korrekten Umgang mit dem Tyvek® Classic Xpert, so dass neue und alte Mitarbeiter sämtliche Vorteile dieses Schutzanzugs nutzen können.“

Letztendlich sind Gesundheit und Sicherheit Voraussetzungen für eine florierende Geschäftstätigkeit. Gut geschützt durch den Tyvek® Classic Xpert können die Lackierer bei Severfield auch weiterhin sicher ihrer Tätigkeit nachgehen und ihren Anteil zur Beständigkeit und Schönheit einiger der bedeutenden Bauwerke Großbritanniens beitragen.