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Norfolk Southern-Fallstudie – Verpflichtung zu höchsten Sicherheitsstandards

Affektive Einbindung von Mitarbeitern zur Entwicklung einer nachhaltigen Sicherheitskultur im Unternehmen

 

 

SICHERHEIT STEHT BEI NORFOLK SOUTHERN AN ERSTER STELLE

 

Die Norfolk Southern Corporation ist eines der führenden, nationalen Transportunternehmen. Mit rund 20.000 Streckenmeilen in 22 Staaten und im Distrikt Columbia bedient das Unternehmen alle wichtigen Containerhafen im Osten der Vereinigten Staaten und stellt effiziente Verbindungen zu anderen Schienenverkehrsunternehmen bereit. Norfolk Southern unterhält das größte intermodale Netz im Osten der USA und ist einer der größten Beförderer von Kohleerzeugnissen, Automobilprodukten und industriellen Gütern.

 

Norfolk Southern hat sich der Sicherheit seiner Mitarbeiter, Kunden und Gemeinschaften sowie der kontinuierlichen Verbesserung seiner Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet.

 

Unabhängig davon, ob es um die Entwicklung bzw. Optimierung von Sicherheitstools und -programmen für Kunden und Gemeinschaften oder um die Schaffung neuer Sicherheitsverfahren für Mitarbeiter geht: Norfolk Southern strebt danach, einen positiven Beitrag zur Sicherheit aller Menschen zu leisten.

 

DIE VISION VON NORFOLK SOUTHERN: DAS SICHERSTE, KUNDENORIENTIERTESTE UND ERFOLGREICHSTE TRANSPORTUNTERNEHMEN DER WELT ZU WERDEN

 

Norfolk Southern ist der Überzeugung, dass eine Vision zur Förderung des Wohlstands von Vorteil ist. Visionen erweitern Grenzen, schaffen neue Möglichkeiten und fordern Menschen heraus, die Ärmel hochzukrempeln und alles Nötige zu unternehmen, was zur Erreichung eines Ziels notwendig ist.

 

Bei Norfolk Southern steht Sicherheit stets an erster Stelle und ist in der Unternehmensvision fest verankert. Auch wenn Norfolk Southern in Sachen Sicherheit branchenweit führend ist und zahlreiche Anerkennungen für seine Sicherheitsbemühungen erhalten hat, war dies niemals das Ziel. Das Ziel war stets die Sicherheit. Eine Arbeitsumgebung für seine Mitarbeiter zu schaffen, die frei von Unfällen ist, das war für Norfolk Southern das Wichtigste.

 

Selbst Jahre nach der Auszeichnung für seine niedrigen Unfallzahlen entschied das Management-Team fremde Hilfe einzuholen, um die Sicherheitsleistung weiter zu verbessern. Das Team bat DuPont Sustainable Solutions (DSS) aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Sicherheitsmanagementsystemen, die bei DuPont selbst und bei anderen Kunden eingesetzt wurden, um Unterstützung.

 

DIE BEWERTUNG IST DER ERSTE SCHRITT EINES MEHRSTUFIGEN ANSATZES

 

Als ersten Schritt führte DSS eine Bewertung der Sicherheitskultur von Norfolk Southern durch. Diese ergab, dass einige Mitarbeiter der Ansicht waren, das Sicherheitsengagement des Unternehmens hätte sich gewandelt. Diese Ansicht war teilweise einem unternehmensinternen Wandel geschuldet, der einen Zusammenschluss der betrieblichen und sicherheitsbezogenen Bemühungen vorsah, aber auch einem Perspektivenwandel – dabei sollten die bisherigen Bemühungen in Bezug auf die Sicherheit und den Führungsstil zugunsten von Methoden der Verhaltensforschung weichen. Im Rahmen der Bewertung wurde zudem festgestellt, dass nach Aussage einiger Mitarbeiter die aktuelle Sicherheitsbotschaft nicht ihre persönlichen Sicherheitsbedenken berücksichtigt und sie sich eine Sicherheitsbotschaft wünschen, auf die sie stolz sein können.

 

Außerdem führte DuPont ein Seminar für Führungskräfte durch, in dessen Verlauf deutlich wurde, dass eine neue, überzeugende Botschaft erforderlich war, um das gesamte Unternehmen in puncto Sicherheit wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Die Herausforderung lag in der Schaffung einer optimalen Kommunikation mit einer vielfältigen und auf verschiedene Standorte verteilten Belegschaft, um das Sicherheitsengagement von Norfolk Southern erneut unter Beweis zu stellen.

 

DSS entwickelte anschließend in Zusammenarbeit mit einem Ausschuss von Norfolk Southern eine effektivere Kommunikationsplattform für sicherheitsrelevante Themen und daraus resultierend eine Marketingkampagne mit dem Thema “I am Coming Home™”. Das Ziel war, die Mitarbeiter in diese Bemühungen einzubeziehen und die Glaubwürdigkeit der Führungsebene durch die Stärkung des Engagements von Norfolk Southern im Hinblick auf die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu steigern. “I am Coming Home”zeigt den Mitarbeitern, dass das Unternehmen sich um ihr Leben außerhalb der Arbeit sorgt und zur Kenntnis nimmt, dass für die meisten von uns eine sichere Arbeitsweise dazu dient, nach der Arbeit wohlbehalten wieder Zuhause und bei den Menschen anzukommen, die uns wichtig sind.

 

Die Videos zur Marketingkampagne wurde über QR-Codes und Streaming-Technologien verbreitet, die dem Großteil der Norfolk Southern-Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Um die Marketingkampagne zu bekräftigen, unterstützte DSS die Führungskräfte bei der Erstellung und Bereitstellung eigener, interner “I am Coming Home ”-Botschaften. DuPonts Erfahrung zeigt, dass eine gute Strategie und Plattform für eine mehrkanalige Kommunikation nicht nur der Vermittlung von sicherheits- und servicerelevanten Botschaften dienen kann, sondern auch für andere kritische Schwerpunktbereiche des Unternehmens nützlich ist: Kraftstoffeinsparung, Teamarbeit und operative Effizienz.

 

ANWENDUNG VON KONZEPTEN DER AFFEKTIVEN PSYCHOLOGIE ZUR MINIMIERUNG UNSICHERER ENTSCHEIDUNGEN UND VERHALTENSWEISEN

 

Um das Mitarbeiterengagement weiter zu fördern, entwickelte DSS im Rahmen seiner Risikofaktor-Lösung einen achtstündigen Workshop. Dieses Programm zum persönlichen Sicherheitsbewusstsein der Arbeitnehmer basiert auf den Grundsätzen der affektiven Psychologie. Das Programm zielt darauf ab, die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden systematisch zu fördern – durch die Reduzierung von Verhaltensweisen, die erhöhte und unnötige Risiken mit sich bringen.

 

Der Workshop konzentriert sich auf das Wechselspiel zwischen Entscheidungen und Aktionen und den Vor- und Nachteilen einer Einflussnahme auf den Entscheidungsprozess im Vergleich zur Verwaltung von Verhaltensweisen. Dieser Ansatz untermauert, dass die Motivation und Überzeugung zur Optimierung der Sicherheitsleistung und Kultur nicht auf Grundlage dessen gefördert wird, WAS gesagt wird, sondern WIE etwas gesagt wird.

 

Gründe, die für den Risikofaktor sprechen

  • Erhöht das Verantwortungsbewusstsein von Mitarbeitern in puncto Sicherheit, indem Mitarbeitern vermittelt wird, wie sie die Geschehnisse in ihrem Umfeld interpretieren und darauf reagieren können.
  • Berücksichtigt den Faktor “Mensch”durch Bestimmung und Beeinflussung der Denk- und Verhaltensweisen von Einzelpersonen in Risikofragen.
  • Stellt die Mittel bereit, die es Ihren Mitarbeitern ermöglichen, sicherere Entscheidungen zu treffen und die Sicherheitsleistung auf die nächste Ebene zu bringen.

 

ERGEBNISSE BELEGEN, DASS SICHERHEIT NICHT NUR BESTANDTEIL DER ARBEIT IST, SONDERN OBERSTE PRIORITÄT HAT

 

Laut Aussage des Managements von Norfolk Southern wurde das Unternehmen bisher am stärksten durch die Steigerung des Mittarbeiterengagements beeinflusst. Die Implementierung von Workshops zum Risikofaktor auf allen Unternehmensebenen und die Umgestaltung der Sicherheitsbotschaft in “I am Coming Home” hat neuen Nährboden bei Norfolk Southern geschaffen und wurde von den meisten Mitarbeitern positiv aufgenommen.

 

Der frühere Chief Operating Officer Mark Manion hat Folgendes angemerkt: “I am Coming Home” ist eine Botschaft, die für all unsere Mitarbeiter eine wahre Bedeutung hat. Ich möchte, dass unsere Mitarbeiter und ihre Familien wissen, dass bei Norfolk Southern “Sicherheit” bedeutet, am Ende des Tages nach Hause zu kommen. Nichts ist wichtiger als das.”

“ ‘I am Coming Home‘  ist mehr als nur ein eingängiger Slogan; es ist der Beweggrund aller Mitarbeiter bei Norfolk Southern, durch Einsatz unserer Energie und Aufmerksamkeit uns selbst und unsere Arbeitsplätze vor Verletzungen zu schützen – Tag für Tag.”

David Julian, ehemaliger Vice President für Sicherheit und Umwelt

Julian zufolge bestärkt die “I am Coming Home”-Kampagne die Prinzipien des verhaltensbasierten Sicherheitskonzepts und Führungsstils, die den Mitarbeitern vertraut sind und unterstützt die Kommunikation zwischen Kollegen.

 

Weitere Ergebnisse:

 

  • Schulungen zum Risikofaktor für 25.000 Mitarbeiter, Zertifizierungen für 250 Mitarbeiter als Moderator für Risikofaktor-Workshops und 30 Zertifizierungen als Master-Moderator.
  • In Phase II des Projekts wurden maßgebliche Kennzahlen identifiziert und vom Norfolk Southern-Management zur Implementierung genehmigt.
  • Das Mitarbeiterengagement wurde dank einer leistungsstarken Kommunikationsplattform verbessert.

 

Phase II konzentriert sich auf die Analyse und Optimierung des Risikomanagement-Prozesses. Darüber hinaus sind Verbesserungen für den Leistungsmanagement-Prüfprozess in Form von neuen Dashboards und Datenbanken geplant.